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Rundreise Andenhochland Ecuador 12 Tage

Auf dieser Reise lernen Sie neben vielen landschaftlichen Höhepunkten auch etliche kuturelle Sehenswürdigkeiten kennen. Die Reise führt zunächst nach Quito und in den unbekanten Norden Ecuadors mit Besuchen von Otavalo, der Lagune Cuicocha, sowie der einmaligen Paramo-Landschaften um El Angel. Der 2. Teil der Reise führt Sie in den Süden über den Cotopaxi Nationalpark dem faszinierenden Quilotoa Krater nach Baños und weiter über die "Allee der Vulkane" nach Riobamba. Es folgen die Andenbahnfahrt über die Teufelsnase und Besichtigungen der Inkastadt Ingapirca, sowie der schönen Kolonialstadt Cuenca. Die Reise endet mit dem Besuch der Küstenmetropole Guayaquil.

1. Tag: Individuelle Anreise nach Quito

Nach Ihrer Ankunft in der Hauptstadt erwarten wir Sie am Flughafen und erfolgt Ihr Transfer zum gebuchten Hotel.
Standardübernachtung: Hotel San Francisco de Quito
Verpflegung: ohne

2. Tag: Weltkulturerbe Quito und die Mitte der Welt

Die heutige Tour beginnen wir mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt von Quito. Die Hauptstadt Ecuadors gilt als die älteste Metropole Südamerikas. Sehenswert sind prächtig ausgestattete Kirchen - einige davon aus dem 16. Jahrhundert, schön angelegte Stadtplätze und koloniale Paläste. Danach fahren wir zum Aussichtspunkt auf dem El Panecillo-Hügel. Von hier genießen wir einen unvergesslichen Ausblick über die Stadt und der umliegenden Andenkette mit ihren grandiosen schneebedeckten Bergriesen. Am Nachmittag fahren wir 15 km nördlich von Quito zur „Mitad del Mundo“. Genau 240 m nördlich des Denkmals, teilt der Äquator die Erdkugel in die nördliche und südliche Hemisphäre. Ein kleines Museum in Stil eines Indiodorfes und die Demonstration von geophysikalischen Phänomenen werden uns näher gebracht. Sollten Sie es schaffen, auf der Äquatorlinie ein rohes Ei auf einem Nagel zu stellen, so erhalten Sie am Museumseingang Ihre verdiente Urkunde. Oder sehen Sie dass sich der Wasserstrudel wirklich auf jeder Hemisphäre, in eine andere Richtung dreht.
Standardübernachtung: Hotel San Francisco de Quito  
Verpflegung: Frühstück

3. Tag: Bilderbuchlandschaft an der Lagune Cuicocha

Auf dem Weg in Richtung Norden besuchen wir die Ortschaft Calderon die bekannt für Ihre Brotfiguren ist. Diese Brotfiguren werden bunt angemalt und in vielen Geschäften entlang der Hauptsrasse zum Verkauf angeboten. Während unserer Weiterfahrt taucht nun das Massiv des erloschenen Vulkans Cayambe (5790 m) auf, und bei guter Sicht begleitet uns die ganze Herrlichkeit dieses Berges bis in den Ort Cayambe, wo wir schließlich den Äquator überqueren. Weiter durch eine herrliche Bilderbuchlandschaft gelangen wir zur tiefblauen Laguna de Cuicocha die von dem schönen Vulkan Cotacachi überragt wird. Der gigantische Kratersee liegt auf einer Höhe von 3086 m und je nach Wetterlage unternehmen wir eine längere oder etwas kürzere Wanderung auf der wir viele verschiedene Pflanzen um den See herum sehen und fotografieren können. Am frühen Abend kommen wir schließlich in El Angel an und haben nun Zeit uns in unserer Lodge auszuruhen.
Standardübernachtung: Polylepis Lodge
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

4. Tag: Faszination El Angel Nationalpark

Auf unserem heutigen Ganztagesausflug besuchen wir den faszinierenden Nationalpark El Angel, wo in über 3600 m Höhe 2-3 m hohe Frailejones-Blumen wachsen. In diesem Naturreservat wandern wir zum grandiosen Mirador El Moran“ (ca. 4000 m), wo wir einen spektakulären Blick über die verschiedenen Vegetationszonen - vom Paramo über den Bergnebelwald bis hin zu tropischen Gebieten - genießen können. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine mittelschwere Wanderung durch den Polylepiswald. Er ist einzigartig weil nur hier über 1000 Jahre alte Polylepisbäume wachsen und vom Besitzer der Lodge geschützt werden. Den Tag beenden wir in der Lodge am Feuer bei einem heißen Tee.
Standardübernachtung: Polylepis Lodge
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

5. Tag: Der Ruhm der Indios von Otavalo

Nachdem wir die Polylepis Lodge nach dem Frühstück verlassen haben, fahren wir in Richtung Süden nach Otavalo. Dieser Ort liegt in einer Höhe von 2530 m und hier findet täglich ein farbenprächtiger Indiomarkt statt. Trotz der Größe hat der Ponchomarkt von Otavalo noch seine Reize, etwa die Farbenpracht der Otavaleños in ihrer traditionellen Kleidung, erhalten. Bereits um 9 Uhr morgens leuchtet der Platz in tausend Farben und Mustern: Stoffrollen, dicke Decken für kühle Nächte, Wollteppiche, Wandbehänge mit Bildern von Indianern, Bergen und Lamas, bestickten Blusen und Kleider, Strickpullover, lange bunte Gürtel und Bänder, mit denen sich die Otavaleños ihr Haar zusammenhalten. 
Standardübernachtung: Hostal Palmeras Inn
Verpflegung: Frühstück

6. Tag: Der Sonntagsmarkt der Panzaleos und der höchsten aktive Vulkan der Erde

Als Alexander von Humboldt die Region südlich von Quito bereiste, kam ihm die Idee zum Namen  „Straße der Vulkane“, welche wir heute bereisen. Sehr früh am Morgen verlassen wir unsere Hacienda und besuchen den noch sehr ursprünglichen Sonntags- Indiomarkt von Pujili. Hier treffen sich die Panzaleos, die größte Indiogruppe Ecuadors   um Ihre Waren zu verkaufen. Gekleidet in ihren typischen roten Ponchos und einem eleganten Federnhut, bringen sie alles mit, was der Indio zum alltäglichen Leben benötigt. Exotisches Obst, Gemüse, Kleidung, Schweine, Lamas, Schafe, Kühe und Meerschweinchen finden täglich ihren Käufer. Wir haben eine Stunde Zeit, um in Ruhe durch den Markt zu schlendern um das quirlige Markttreiben zu beobachten. Über der ganzen Region thront der zweithöchste Berg Ecuadors und zugleich der mit 5897 m höchste aktive Vulkan der Erde, der Cotopaxi. Nachdem wir den Nationalpark Cotopaxi erreicht haben, fahren wir zur  nahe gelegenen Berghütte Tambopaxi. Hier haben wir die Gelegenheit, uns auszuruhen um danach noch eine leichte Wanderung am Fuße des Berges zu unternehmen. Am Nachmittag fahren wir zum Limpiopungo See, der 3800 m über dem Meer an den Hängen des faszinierenden Vulkans liegt. Dieses Gebiet ist bekannt für seine Wasservögel die dort im Schilf nisten. Wir halten Ausschau nach Anden-Seemöwen, Blesshühner, Andenkiebitze, Andenenten, Rotenaugenenten und mit etwas Glück können wir sogar einen majestätischen Kondor am Himmel erblicken. Den Abend verbringen wir in der berühmten Hacienda La Cienega, in der schon Alexander von Humboldt wohnte.
Standardübernachtung: Hacienda La Cienega 
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

7. Tag: Vulkankrater Quilotoa und Thermalort Baños

Am Morgen nach dem Frühstück fahren wir durch eine märchenhafte Paramolandschaft zur Laguna Quilotoa. Wir überqueren die Westkordillere und fahren vorbei an den kleinen ursprünglichen Wohnanlagen der Panzaleos Indios. Nachdem wir den 4000 m hohen Pass erreicht haben, erwarten und interessante Zeugnisse aus der Inka Kultur. Zahlreiche alte Ackerbauterrassen säumen die bunten Berghänge, die einst von den Inkas bewirtschaftet wurden. Nach ungefähr 2,5 Stunden erreichen wir Quilotoa. Die blaugrüne Lagune füllt den Grund eines noch aktiven Vulkankraters. Hier unternehmen wir eine interessante Wanderung entlang des 3800 m hohen Kraterrandes. Auf den Weg in Richtung Südosten kommen wir in das Städtchen Salasaca. Die Salasaca-Indianer die hier leben, sind eines der unabhängigsten Völker Ecuadors. Sie sind typische Campesinos (Hochlandbauern) aus den Anden, deren Ursprung zu den Inkas am Titicacasee zurückzuführen ist. Aus der Schafswolle weben Sie in Handarbeit ihre Kleidung und Wandteppiche. Diese Handarbeiten werden wir uns am kleinen Markt ansehen bevor wir weiter nach Baños fahren. Das angenehme Klima in 1800 m Höhe, die warmen Thermalquellen der Stadt und die außergewöhnliche  schöne Landschaft, die Baños bietet, machen diese Stadt zu einem beliebten Ort. Während einer Stadtführung und der Besichtigung der Basilica de Nuestra Señora del Agua Santa verschaffen wir uns einen ersten Überblick über die Stadt. Wenn uns noch Zeit bleibt, haben wir die Möglichkeit, ein entspannendes Bad in den Thermalquellen zu nehmen.
Standardübernachtung: Hotel Sangay
Verpflegung: Frühstück

8. Tag: Von der Strasse der Wasserfälle zum Berg Chimborazo

Entlang des Rio Pastaza gibt es zahlreiche Wanderwege und Wasserfälle. Heute besuchen wir zwei davon, wie den Manto de la Novia“ und  den größten dieser Region, den „Pailon del Diablo“. Nach unserer Wanderung fahren wir zum 6310 m hohen Berg Chimborazo. Am wüstenartigen Hang des Chimborazo können wir in einem Reservat Vicuñas, Alpacas und Lamas von der Straße aus beobachten. Wir werden uns Zeit zum Fotografieren nehmen und die scheuen Tiere in Ruhe beobachten können. Über 4800 m zeigt der Höhenmesser auf der höchsten Teerstraße des Landes, wenn wir an der letzten Rasthütte unser Fahrzeug verlassen. Je nach Lust und Kondition haben wir die Möglichkeit, zur 5000 m hoch gelegenen Schutzhütte in ungefähr einer Stunde zu wandern. Dann haben wir den höchsten Punkt des Berges und auf dieser Reise erreicht welchen wir ohne eine spezielle Bergausrüstung erklimmen können. Am späten Nachmittag fahren wir nach Riobamba, wo wir in der wunderschönen Hacienda Abraspungo übernachten werden. 
Standardübernachtung: Hosteria Abraspungo
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
9. Tag: Andenbahnfahrt über die Teufelsnase und Inkaruinen Ingapirca
Sehr früh am Morgen verlassen wir unsere Hacienda und fahren in Richtung Süden nach Alausi. Hier beginnt unsere Andenbahnfahrt über die „Nariz del Diablo“. Der Zug schlängelt sich entlang des Chanchan Flusses, bevor er durch ein zweimaliges Zurückstoßen im Zick-Zack an der Teufelsnase wendet und wieder zurück nach Alausi fährt. Die Zugfahrt gilt als die schönste und spektakulärste Bahnstrecke Ecuadors und ist bestimmt für jeden Reisenden ein aufregendes Erlebnis. Nach diesem herrlichen Ausflug fahren wir weiter in Richtung Süden zum 3200 hoch gelegenen Ingapirca. Diese Ruinen sind die am besten erhaltenen Überbleibsel der Inka-Kultur in Ecuador. Ingapirca ist ein Komplex aus fugenlos zusammengesetzten Dioritblöcken und bot durch die Nähe zum Äquator, optimale Bedingungen für den Mondkult der Kañaris und dem Sonnenkult der Inkas. Auf dem etwa 1 km langen Rundweg durch die Ruinen können wir uns mit etwas Fantasie in die Zeit und das Leben der alten Inkas zurück versetzen. Nach der Besichtigung fahren wir auf der Panamericana weiter in Richtung Süden nach Cuenca.
Standardübernachtung: Hotel Victoria
Verpflegung: Frühstück, Lunch Box

10. Tag: Die Vierflüssestadt Cuenca und der Panamahut

Heute beginnen wir unsere Citytour mit dem Besuch der „Neuen Kathedrale“. Dieses Gotteshaus, aus rötlichem Backstein und mit blauen Kuppeln ist heute das Wahrzeichen der Stadt Cuenca, die von der UNESCO im Jahre 2000 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wir besuchen den Blumenmarkt mit vielen verschiedenen farbenprächtigen Blumen die in dieser Region wachsen und zum Kauf angeboten werden. Nebenan finden wir das Carmeliten Kloster aus dem 17. Jhr. in das wir von außen einen Blick werfen können. Danach schlendern wir über den San Francisco Platz, von wo aus wir den schönsten Blick auf die blauen Kuppeln der neuen Kathedrale genießen können. Hier finden wir auch den traditionellen Hexenmarkt, auf dem Naturheilprodukte aller Art verkauft werden. Schließlich fahren wir in eine Fabrik in der die berühmten Panama Hüte angefertigt werden. Wir erfahren mehr über die verschiedenen Qualitäten der Hüte und welche Bedeutung diese Hüte heute noch für die Ecuadorianer haben. Wir beenden unsere heutige Reise mit einer Fahrt am wunderschönen Ufer des Tomebamba Flusses, der Cuenca in zwei Hälften teilt.
Standardübernachtung: Hotel Victoria 
Verpflegung: Frühstück 

11. Tag: Hafenmetrpole Guayaquil

Heute beginnen wir unsere Tour mit der Fahrt zum „El Turi Hügel“. Von hier aus haben wir einen herrlichen Blick auf die wunderschöne Kolonialstadt. Danach verlassen wir Cuenca und fahren über die spektakuläre Cajas Straβe. In dem knapp 30.000 ha großen Cajas Naturpark schimmern auf einer Höhe von 3500 bis 4200 m Hunderte von klaren, kalten Seen. Am Nachmittag werden wir schließlich an der Küste auf Meereshöhe in Guayaquil ankommen. Während unseres Stadtrundganges, besuchen wir den Leguan Park, in dem an die 200 Leguane, die „Haustiere“ der Guayaquileños, zu finden sind. Anschließend gehen wir zur Flusspromenade, dem Malecon 2000 und besichtigen La Rotonda. Das halbkreisförmige Monument erinnert an die historische Begegnung zwischen den beiden Befreiern des Kontinents, dem Venezolaner Simon Bolivar und dem Argentinier Jose de San Martin. Entlang der Promenade, gelangen wir zum Santa Ana Hügel, auf dem wir einen wunderschönen Ausblick auf die Altstadt genießen können.
Standardübernachtung: Grand Hotel Guayaquil
Verpflegung: Frühstück
 

12. Tag: Guayaquil

Heute endet unsere Reise mit dem Frühstück im Hotel.
Verpflegung: Frühstück

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