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Rundreise Große Ecuadorreise 25 Tage

Kontrastreicher als diese Route kann kaum eine Reise durch Ecuador sein.  In den ersten Tagen nach Ihrer Ankunft, bereisen Sie den noch unbekannten Norden. Einsame Landschaften, dünn besiedelte Gebiete und Millionen von Freilejones Palmen lassen das Fotografen- und Filmerherz höher schlagen. Eine Route, die aufgrund der fehlenden touristischen Infrastruktur nur wenige bereisen. Fahren Sie im Anschluss in Richtung Süden, über die berühmte „Allee der Vulkane“  mit spektakulären Bergpanoramen, ursprünglichen Indiomärkten, der legendären Andenbahn, Inkaruinen und quirligen Kolonialstädten wie Quito und Cuenca. Mit Vilcabamba besuchen Sie Stadt der Hundertjährigen und die subtropische Vegetation in der Küstenebene verspricht wiederum ein ganz anderes Bild von Ecuador. Entlang der Spondilus-Route bereisen Sie die Küstenregion mit seinen zahlreichen Fischerdörfern in Richtung Norden, bevor die Reise durch die „grüne Provinz“ Esmeraldes, wieder in Quito endet.

1. Tag: Individuelle Anreise nach Quito

Nach Ihrer Ankunft in der Hauptstadt erwarten wir Sie am Flughafen und erfolgt Ihr Transfer zum gebuchten Hotel.
Standardübernachtung: Hotel San Francisco de Quito  
Verpflegung: Frühstück

2. Tag: Weltkulturerbe Quito und die Mitte der Welt

Die heutige Tour beginnen wir mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt von Quito. Die Hauptstadt Ecuadors gilt als die älteste Metropole Südamerikas. Sehenswert sind prächtig ausgestattete Kirchen - einige davon aus dem 16. Jahrhundert, schön angelegte Stadtplätze und koloniale Paläste. Danach fahren wir zum Aussichtspunkt auf dem El Panecillo-Hügel. Von hier genießen wir einen unvergesslichen Ausblick über die Stadt und der umliegenden Andenkette mit ihren grandiosen schneebedeckten Bergriesen. Am Nachmittag fahren wir 15 km nördlich von Quito zur „Mitad del Mundo“. Genau 240 m nördlich des Denkmals, teilt der Äquator die Erdkugel in die nördliche und südliche Hemisphäre. Ein kleines Museum in Stil eines Indiodorfes und die Demonstration von geophysikalischen Phänomenen werden uns näher gebracht. Sollten Sie es schaffen, auf der Äquatorlinie ein rohes Ei auf einem Nagel zu stellen, so erhalten Sie am Museumseingang Ihre verdiente Urkunde. Oder sehen Sie dass sich der Wasserstrudel wirklich auf jeder Hemisphäre, in eine andere Richtung dreht.
Standardübernachtung: Hotel San Francisco de Quito  
Verpflegung: Frühstück

3. Tag: Bilderbuchlandschaft an der Lagune Cuicocha

Auf dem Weg in Richtung Norden besuchen wir die Ortschaft Calderon die bekannt für Ihre Brotfiguren ist. Diese Brotfiguren werden bunt angemalt und in vielen Geschäften entlang der Hauptsrasse zum Verkauf angeboten. Während unserer Weiterfahrt taucht nun das Massiv des erloschenen Vulkans Cayambe (5790 m) auf, und bei guter Sicht begleitet uns die ganze Herrlichkeit dieses Berges bis in den Ort Cayambe, wo wir schließlich den Äquator überqueren. Weiter durch eine herrliche Bilderbuchlandschaft gelangen wir zur tiefblauen Laguna de Cuicocha die von dem schönen Vulkan Cotacachi überragt wird. Der gigantische Kratersee liegt auf einer Höhe von 3086 m und je nach Wetterlage unternehmen wir eine längere oder etwas kürzere Wanderung auf der wir viele verschiedene Pflanzen um den See herum sehen und fotografieren können. Am frühen Abend kommen wir schließlich in El Angel an und haben nun Zeit uns in unserer Lodge auszuruhen.
Standardübernachtung: Polylepis Lodge
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

4. Tag: Faszination El Angel Nationalpark

Auf unserem heutigen Ganztagesausflug besuchen wir den faszinierenden Nationalpark El Angel, wo in über 3600 m Höhe 2-3 m hohe Frailejones-Blumen wachsen. In diesem Naturreservat wandern wir zum grandiosen Mirador El Moran“ (ca. 4000 m), wo wir einen spektakulären Blick über die verschiedenen Vegetationszonen - vom Paramo über den Bergnebelwald bis hin zu tropischen Gebieten - genießen können. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine mittelschwere Wanderung durch den Polylepiswald. Er ist einzigartig weil nur hier über 1000 Jahre alte Polylepisbäume wachsen und vom Besitzer der Lodge geschützt werden. Den Tag beenden wir in der Lodge am Feuer bei einem heißen Tee.
Standardübernachtung: Polylepis Lodge
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

5. Tag: Der Ruhm der Indios von Otavalo

Nachdem wir die Polylepis Lodge nach dem Frühstück verlassen haben, fahren wir in Richtung Süden nach Otavalo. Dieser Ort liegt in einer Höhe von 2530 m und hier findet täglich ein farbenprächtiger Indiomarkt statt. Trotz der Größe hat der Ponchomarkt von Otavalo noch seine Reize, etwa die Farbenpracht der Otavaleños in ihrer traditionellen Kleidung, erhalten. Bereits um 9 Uhr morgens leuchtet der Platz in tausend Farben und Mustern: Stoffrollen, dicke Decken für kühle Nächte, Wollteppiche, Wandbehänge mit Bildern von Indianern, Bergen und Lamas, bestickten Blusen und Kleider, Strickpullover, lange bunte Gürtel und Bänder, mit denen sich die Otavaleños ihr Haar zusammenhalten. 
Standardübernachtung: Hostal Palmeras Inn
Verpflegung: Frühstück

6. Tag: Der Sonntagsmarkt der Panzaleos und der höchsten aktive Vulkan der Erde

Als Alexander von Humboldt die Region südlich von Quito bereiste, kam ihm die Idee zum Namen  „Straße der Vulkane“, welche wir heute bereisen. Sehr früh am Morgen verlassen wir unsere Hacienda und besuchen den noch sehr ursprünglichen Sonntags- Indiomarkt von Pujili. Hier treffen sich die Panzaleos, die größte Indiogruppe Ecuadors   um Ihre Waren zu verkaufen. Gekleidet in ihren typischen roten Ponchos und einem eleganten Federnhut, bringen sie alles mit, was der Indio zum alltäglichen Leben benötigt. Exotisches Obst, Gemüse, Kleidung, Schweine, Lamas, Schafe, Kühe und Meerschweinchen finden täglich ihren Käufer. Wir haben eine Stunde Zeit, um in Ruhe durch den Markt zu schlendern um das quirlige Markttreiben zu beobachten. Über der ganzen Region thront der zweithöchste Berg Ecuadors und zugleich der mit 5897 m höchste aktive Vulkan der Erde, der Cotopaxi. Nachdem wir den Nationalpark Cotopaxi erreicht haben, fahren wir zur  nahe gelegenen Berghütte Tambopaxi. Hier haben wir die Gelegenheit, uns auszuruhen um danach noch eine leichte Wanderung am Fuße des Berges zu unternehmen. Am Nachmittag fahren wir zum Limpiopungo See, der 3800 m über dem Meer an den Hängen des faszinierenden Vulkans liegt. Dieses Gebiet ist bekannt für seine Wasservögel die dort im Schilf nisten. Wir halten Ausschau nach Anden-Seemöwen, Blesshühner, Andenkiebitze, Andenenten, Rotenaugenenten und mit etwas Glück können wir sogar einen majestätischen Kondor am Himmel erblicken. Den Abend verbringen wir in der berühmten Hacienda La Cienega, in der schon Alexander von Humboldt wohnte.
Standardübernachtung: Hacienda La Cienega
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

7. Tag: Vulkankrater Quilotoa und Thermalort Baños

Am Morgen nach dem Frühstück fahren wir durch eine märchenhafte Paramolandschaft zur Laguna Quilotoa. Wir überqueren die Westkordillere und fahren vorbei an den kleinen ursprünglichen Wohnanlagen der Panzaleos Indios. Nachdem wir den 4000 m hohen Pass erreicht haben, erwarten und interessante Zeugnisse aus der Inka Kultur. Zahlreiche alte Ackerbauterrassen säumen die bunten Berghänge, die einst von den Inkas bewirtschaftet wurden. Nach ungefähr 2,5 Stunden erreichen wir Quilotoa. Die blaugrüne Lagune füllt den Grund eines noch aktiven Vulkankraters. Hier unternehmen wir eine interessante Wanderung entlang des 3800 m hohen Kraterrandes. Auf den Weg in Richtung Südosten kommen wir in das Städtchen Salasaca. Die Salasaca-Indianer die hier leben, sind eines der unabhängigsten Völker Ecuadors. Sie sind typische Campesinos (Hochlandbauern) aus den Anden, deren Ursprung zu den Inkas am Titicacasee zurückzuführen ist. Aus der Schafswolle weben Sie in Handarbeit ihre Kleidung und Wandteppiche. Diese Handarbeiten werden wir uns am kleinen Markt ansehen bevor wir weiter nach Baños fahren. Das angenehme Klima in 1800 m Höhe, die warmen Thermalquellen der Stadt und die außergewöhnliche  schöne Landschaft, die Baños bietet, machen diese Stadt zu einem beliebten Ort. Während einer Stadtführung und der Besichtigung der Basilica de Nuestra Señora del Agua Santa verschaffen wir uns einen ersten Überblick über die Stadt. Wenn uns noch Zeit bleibt, haben wir die Möglichkeit, ein entspannendes Bad in den Thermalquellen zu nehmen.
Standardübernachtung: Hotel Sangay
Verpflegung: Frühstück

8. Tag: Von der Strasse der Wasserfälle zum Berg Chimborazo

Entlang des Rio Pastaza gibt es zahlreiche Wanderwege und Wasserfälle. Heute besuchen wir zwei davon, wie den Manto de la Novia“ und  den größten dieser Region, den „Pailon del Diablo“. Nach unserer Wanderung fahren wir zum 6310 m hohen Berg Chimborazo. Am wüstenartigen Hang des Chimborazo können wir in einem Reservat Vicuñas, Alpacas und Lamas von der Straße aus beobachten. Wir werden uns Zeit zum Fotografieren nehmen und die scheuen Tiere in Ruhe beobachten können. Über 4800 m zeigt der Höhenmesser auf der höchsten Teerstraße des Landes, wenn wir an der letzten Rasthütte unser Fahrzeug verlassen. Je nach Lust und Kondition haben wir die Möglichkeit, zur 5000 m hoch gelegenen Schutzhütte in ungefähr einer Stunde zu wandern. Dann haben wir den höchsten Punkt des Berges und auf dieser Reise erreicht welchen wir ohne eine spezielle Bergausrüstung erklimmen können. Am späten Nachmittag fahren wir nach Riobamba, wo wir in der wunderschönen Hacienda Abraspungo übernachten werden. 
Standardübernachtung: Hosteria Abraspungo
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

9. Tag: Andenbahnfahrt über die Teufelsnase und Inkaruinen Ingapirca

Sehr früh am Morgen verlassen wir unsere Hacienda und fahren in Richtung Süden nach Alausi. Hier beginnt unsere Andenbahnfahrt über die „Nariz del Diablo“. Der Zug schlängelt sich entlang des Chanchan Flusses, bevor er durch ein zweimaliges Zurückstoßen im Zick-Zack an der Teufelsnase wendet und wieder zurück nach Alausi fährt. Die Zugfahrt gilt als die schönste und spektakulärste Bahnstrecke Ecuadors und ist bestimmt für jeden Reisenden ein aufregendes Erlebnis. Nach diesem herrlichen Ausflug fahren wir weiter in Richtung Süden zum 3200 hoch gelegenen Ingapirca. Diese Ruinen sind die am besten erhaltenen Überbleibsel der Inka-Kultur in Ecuador. Ingapirca ist ein Komplex aus fugenlos zusammengesetzten Dioritblöcken und bot durch die Nähe zum Äquator, optimale Bedingungen für den Mondkult der Kañaris und dem Sonnenkult der Inkas. Auf dem etwa 1 km langen Rundweg durch die Ruinen können wir uns mit etwas Fantasie in die Zeit und das Leben der alten Inkas zurück versetzen. Nach der Besichtigung fahren wir auf der Panamericana weiter in Richtung Süden nach Cuenca.
Standardübernachtung: Hotel Victoria
Verpflegung: Frühstück, Lunch Box

10. Tag: Die Vierflüssestadt Cuenca und der Panamahut

Heute beginnen wir unsere Citytour mit dem Besuch der „Neuen Kathedrale“. Dieses Gotteshaus, aus rötlichem Backstein und mit blauen Kuppeln ist heute das Wahrzeichen der Stadt Cuenca, die von der UNESCO im Jahre 2000 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wir besuchen den Blumenmarkt mit vielen verschiedenen farbenprächtigen Blumen die in dieser Region wachsen und zum Kauf angeboten werden. Nebenan finden wir das Carmeliten Kloster aus dem 17. Jhr. in das wir von außen einen Blick werfen können. Danach schlendern wir über den San Francisco Platz, von wo aus wir den schönsten Blick auf die blauen Kuppeln der neuen Kathedrale genießen können. Hier finden wir auch den traditionellen Hexenmarkt, auf dem Naturheilprodukte aller Art verkauft werden. Schließlich fahren wir in eine Fabrik in der die berühmten Panama Hüte angefertigt werden. Wir erfahren mehr über die verschiedenen Qualitäten der Hüte und welche Bedeutung diese Hüte heute noch für die Ecuadorianer haben. Wir beenden unsere heutige Reise mit einer Fahrt am wunderschönen Ufer des Tomebamba Flusses, der Cuenca in zwei Hälften teilt.
Standardübernachtung: Hotel Victoria
Verpflegung: Frühstück 

11. Tag: Der Caja Nationalpark

Heute fahren wir in den Nationalpark Cajas und wandern durch das eindrucksvolle Seengebiet. Mit seinen 230 Lagunen die sich auf einer Höhe zwischen 3.000 m und 4.000 m verteilen, gehört dieser Nationalpark zu den spektakulärsten in Ecuador. Am Nachmittag besuchen wir das kleine Kolonialdorf Chordeleg, wo wir am bunten und lebhaften Marktgeschehen teilhaben können. Hier finden wir filigrane Gold- und Silberarbeiten, die für das Städtchen Chordeleg typisch sind. Ab und zu kommen die Cholas Cuencanas um Ihre von Hand gemachten Panamahüte zu verkaufen. Am späten Nachmittag fahren wir wieder zurück nach Cuenca.
Standardübernachtung: Hotel Victoria
Verpflegung: Frühstück

12. Tag: Vilcabamba die Stadt der Hundertjährigen

Nach dem Frühstück verlassen wir Cuenca und fahren in Richtung Süden. Unseren ersten Stopp unternehmen wir im Dorf Saraguro. Die Saraguros sind die Nachfahren einer Indiogruppe, die von den alten Inka aus dem Titicacasee in Peru, nach Ecuador gebracht wurden. Unterwegs halten wir auch in der Stadt Loja, einer der ältesten kolonialen Städte Ecuadors, in der wir einen kurzen Spaziergang unternehmen werden. Nachmittags erreichen wir Vilcabamba, die Stadt der Hundertjährigen! Der Ort liegt auf einer Anhöhe von 1500 m im gleichnamigen Tal und vielleicht erfahren wir hier mehr über das Geheimnis der überdurchschnittlich vielen Über Hundertjährigen Menschen.
Standardübernachtung: Hosteria Madre Tierra
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

13. Tag: Bergnebelwald Podocarpus

Heute fahren wir in den Nationalpark Podocarpus und unternehmen eine mittelschwere Wanderung durch den Bergnebelwald zwischen 2700 m und 3000 m. Der Bergnebelwald ist die Heimat, zahlreicher Brillenbären, Pumas und Andentapire, deren Spuren wir mit etwas Glück auf unserem Wanderweg erkennen können. Da diese Tiere nachtaktiv sind, werden sie nur selten vom Menschen gesehen. Wir halten Ausschau nach Kolibris, Tangare, Tucane, aber auch die vielfältige Flora, wie zahlreiche Orchideen, Podocarpus-Koniferen, Riesenfarne, Bromelien und Bambuswälder werden wir heute zu sehen bekommen. Am Nachmittag kehren wir wieder nach Vilcabamba zurück.
Standardübernachtung: Hosteria Madre Tierra
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

14. Tag: Bananen und Obstplantagen

Nach dem Frühstück verlassen wir das südliche Hochland und fahren über die 50 km breite Küstenebene. Wir passieren zahlreiche Bananenplantagen, deren Früchte in Puerto Bolivar in die ganze Welt exportiert werden. Der Bananenanbau ist der zweitwichtigste Wirtschaftszweig des Landes. Einige Stopps während  unserer etwa 10 stündigen Fahrt, lockern den Tag auf und wir werden einiges über die wirtschaftliche Bedeutung dieser Gegend erfahren. Am Abend erreichen wir die größte Stadt des Landes Guayaquil, wo wir übernachten.
Standardübernachtung: Grandhotel Guayaquil
Verpflegung: Frühstück

15. Tag: Hafenmetrpole Guayaquil

Während unseres heutigen Stadtrundganges, besuchen wir den Leguan Park, in dem an die 200 Leguane, die „Haustiere“ der Guayaquileños, zu finden sind. Anschließend gehen wir zur Flusspromenade, dem Malecon 2000 und besichtigen La Rotonda. Das halbkreisförmige Monument erinnert an die historische Begegnung zwischen den beiden Befreiern des Kontinents, dem Venezolaner Simon Bolivar und dem Argentinier Jose de San Martin. Entlang der Promenade, gelangen wir zum Santa Ana Hügel, auf dem wir einen wunderschönen Ausblick auf die Altstadt genießen können.
Standardübernachtung: Grand Hotel Guayaquil
Verpflegung: Frühstück
16. Tag: Fischerdorf Puerto Lopez an der Pazikiküste
Am Morgen verlassen wir die Hafenstadt Guayaquil und fahren durch die Savanne nach Salinas. Der Küstenoprt war bis vor einigen Jahren ein bevorzugter Badeort der Guayaqileños und wenn wir Lust haben, können wir einen kurzen Badestop machen. Ab Salinas beginnt die “Spondilus Route” die auch als die “Ruta del Sol” bekannt ist. Zahlreiche kleine Fischerdörfer entlang der Pazifikküste werden wir durfahren und in Puerto Rico machen wir halt, um die einzigartige Bambuskirche anzusehen, bevor wir am späten Nachmittag das Fischerdorf Puerto Lopez erreichen. 
Standardübernachtung: Hotel Mantaraya Lodge
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

17. Tag: Wanderung im Nationalpark Machalilla

Nach dem Frühstück fahren wir in den unweit gelegenen Ort Agua Blanca. Im archäologischen Museum werden wir mehr über die Ausgrabungsarbeiten einer nahe gelegenen Fundstelle aus der Manta Kultur erfahren. Unsere leichte Wanderung führt durch einen Trockenwald, in dem wir 8 bis 10 Meter hohe Riesensäulenkakteen, Akazien, Kapokbäumen und Balsambäumen begegnen. Am Ende unserer Wanderung erreichen wir die schwefelhaltige Lagune, die uns bestimmt eine willkommene Erfrischung sein wird. Danach kehren wir wieder zum Parkeingang zurück und wir fahren zum Frejles Stand, einem Naturstrand am Pazifik.
Standardübernachtung: Hotel Mantaraya Lodge
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

18. Tag: Isla de la Plata – klein Galapagos

Morgens besuchen wir den Fischmarkt von Puerto Lopez, bevor wir einen ganztägigen Bootsausflug zur Isla de la Plata unternehmen. Die Insel ist ein wahres El Dorado der Vogelwelt und wird zu Recht Klein Galapagos genannt. Von Juni bis September können Besucher auf dem Weg zur Insel, die Buckelwale vor der Küste beobachten. Während einer ungefähr 2 stündigen Wanderung über die Insel sehen wir zahlreiche Fregattvögel, Blaufußtölpel, Rotfußtölpel, Nazcatölpel, Finken, Tropikvögel, Rotkopfasgeier, Seelöwen und mit etwas Glück, sehen wir hier auch den Albatros. Am späten Nachmittag kehren wir wieder in unser Hotel zurück.
Standardübernachtung: Hotel Mantaraya Lodge
Verpflegung: Frühstück, Lunchbox, Abendessen
19. Tag: Auf der Spondilus Route
Heute verlassen wir für kurze Zeit die Küste und fahren nach Jipijapa. Hier finden wir die schönsten Kapokbäume, die eine Länge von bis zu 15 Meter erreichen können. Weiter fahren wir nach Montecristi, die Geburtsstätte des legendären Panamahutes. Im Ort finden wir noch die alten Hutflechter, von denen man sagt, dass sie zu den Besten gehören. Hier in Montecristi gibt es die teuersten und hochwertigsten Panamahüte Ecuadors zu kaufen. Vormittags machen wir einen kurzen Halt in der zweitwichtigsten Hafenstadt – Manta. Entlang der Spondilus Rute fahren wir weiter in Richtung Norden und erreichen gegen Nachmittag die Bahia de Caraquez. Mit dem Boot setzten wir über zur Mangroveninsel "Isla Corazon" und fahren durch natürliche Wasserkanäle zwischen den Mangroven. Hier können wir mit etwas Glück den Fregattvögeln bei der Balz zusehen. 
Standardübernachtung: Hotel Mirador
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

20. Tag: Die Jama Kultur an der Pazifikküste

Nach dem wir gefrühstückt haben, fahren wir in Richtung Norden zur Finca Peperoncino, die an einem Trockenwald, südlich des Äquators liegt. Auf der Farm gibt es archäologische Funde aus der Jama Kultur (355 v. Chr.). In der Nähe des Farmgebäudes befinden sich mehrere Schmelzöfen aus Lehm in denen verschiedene Gefäße und Kunstgegenstände gebrannt wurden. Im privaten Museum können wir verschiedene Exponate aus der Zeit der Jama Kultur bewundern. Anschließend fahren nach Mompiche. Der touristisch noch wenig entwickelte Ort, liegt am feinsandigen kilometerlangen Strand und ist von üppig tropischer Vegetation umgeben. Hier werden wir übernachten.
Standardübernachtung: Hotel Club del Sol
Verpflegung: Frühstück, Abendessen
21. Tag: Badeort Atacames
Heute fahren wir nach Atacames, dem wohl lebhaftesten Badeort an der Pazifikküste. Lassen Sie sich bezaubern von den kleinen Bambus-Bars mit lateinamerikanischen Rhythmen, entlang des kilometerlangen feinen Sandstrandes. Entspannen Sie sich am Strand in der Sonne und baden Sie im Pazifik. 
Standardübernachtung: Hotel Club del Sol
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

22. Tag: Fahrt durch Esmeraldas – die Grüne Provinz Ecuadors

Nach dem Frühstück verlassen wir die Küste und fahren durch das immergrüne Küstenland, vorbei an unzähligen Bananen-, Yucca- und Palmölplantagen nach Puerto Quito. Den Nachmittag verbringen wir in der wunderschönen Kaoni Lodge an einen der beiden Pools oder mit einem Spaziergang in der Nähe der Lodge. Am Abend können wir erfahren wie die Kakaobohne zu einer köstlichen Chocolate verarbeitet wird.
Standardübernachtung: Kaoni Lodge
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

23. Tag: Tropenurwald La Perla und Schamanen

Vormittags besuchen wir den dichten, unter Naturschutz stehenden Tropenurwald La Perla, in dem wir verschiedene Bambusarten, Wanderpalmen und Medizinpflanzen sehen können. Danach fahren wir nach Santo Domingo und besuchen eine Familie der Colorado-Indianer, die noch bis heute die Schamanenheilkunst praktiziert. Das Merkmal der Colorados ist der mit Lippenstiftfrucht rot eingefärbte Haarschopf. 
Standardübernachtung: Kaoni Lodge
Verpflegung: Frühstück, Abendessen

24. Tag: Nebelwald und Bergbebelwald

Heute verlassen wir das Gebiet der Colorados und fahren in den Mindo Nebelwald. Hier besuchen wir eine große Schmetterlingsfarm und erfahren dabei mehr über das Leben dieser schönen Tiere. Anschließend fahren wir in das Orchideen-Reservat "Pahuma" in den Bergnebelwald. In Pahuma finden wir über 250 Orchideenarten, Bromelien und verschiedene Farnenarten. Am Nachmittag neigt sich unsere Reise dem Ende zu und wie erreichen wieder die Hauptstadt Quito.
Standardübernachtung: San Francisco de Quito
Verpflegung: Frühstück

25. Tag: Ende der Reise

Heute endet unsere Reise durch Ecuador mit dem Transfer zum Flughafen.
Verpflegung: Frühstück